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Wednesday, 22. November 2017
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Wenn American Football für Dich ein Sport ist, bei dem zwei Horden Geistesgestörter auf einem Stück Rasen ein mittleres Massaker veranstalten, dann solltest Du zunächst mal die folgenden Zeilen lesen. Alle anderen finden hier weiter Informationen:

  • History - Meine persönliche kleine Footballgeschichte
  • Bonecheck - Alles, was schon mal kaputt ging
  • Spielablauf - Einige grundlegende Infos zum Spiel
  • Lexikon - Ein (nicht ganz ernst zu nehmendes) Nachschlagewerk der wichtigsten Begriffe

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Eine kurze Einführung

Wer sich mit Football noch nicht auskennt, dass aber ändern möchte, dem empfehle ich diese Bücher:

  • ImageAmerican Football verständlich gemacht
  • ImageFaszination American Football
  • ImageThat’s American Football (wenn man Lust auf mehr hat)

American Football ist weit weniger chaotisch als es für den Unwissenden zunächst aussieht. Tatsächlich gibt es fast nie einen Zeitpunkt im Spiel, in dem nicht jeder einzelne der 22 Spieler auf dem Feld genau weiß was er zu machen hat.

Beim Football geht es in erster Linie darum, einen seltsam geformten Ball so weit wie möglich in einer bestimmten Richtung vorwärts zu bewegen. Entgegen dem eigentlichen Namen des Spiels kann man dies nur durch Werfen und Fangen oder durch Tragen des Balles erreichen. Die Möglichkeit, den Ball mit den Füßen zu bewegen, ist nur in speziellen Situationen erlaubt.
Zu jedem Zeitpunk des Spieles befinden sich neben dem Ball und einer recht hohen Anzahl an Schiedsrichtern jeweils 11 Spieler zweier Mannschaften auf dem Feld. Nennen wir sie einfach Team A und Team B.

Team A versucht nun, den Ball in höchstens 4 Versuchen mit allen verfügbaren Kräften und Möglichkeiten und unter Einsatz ihres Lebens mindestens 10 Yards weit vorwärts (also in Richtung des Gegners) zu bewegen.
Team B versucht dies mit allen verfügbaren Kräften und Möglichkeiten unter Einsatz ihres Lebens zu verhindern.
Gelingt Team A dieses anscheinend hoffnungslose Unterfangen, so bekommen sie 4 weitere Versuche für die nächsten 10 Yard. Und so weiter und sofort...
Sollte Team B dies verhindern können, so wechselt das Angriffsrecht und Team B darf nun sein Glück versuchen.
Da das an sich nicht wirklich spannend und am Ende auch schlecht zu bewerten ist, gibt es natürlich auch zählbare Erfolge zu erringen als da wären:

  • Touchdown (6 Punkte) wenn ein Team es schafft, den Ball mitsamt Spieler bis ans gegnerische Ende des Spielfeldes (die so genannte Endzone) zu bringen
  • Field Goal  (3 Punkte) wenn sie es schaffen, den Ball mit dem Fuß zwischen zwei Pfosten am gegnerischen Spielfeldende zu befördern
  • Two Point Conversion (2 Punkte) wenn das Team es in einem Extraversuch nach einem Touchdown noch mal gelingen sollte, Ball und Spieler in die gegnerische Endzone zu bewegen
  • Safety (2 Punkte) wenn es dem verteidigendem Team gelingt den Gegner mitsamt Ball in dessen Endzone zu Boden zu bringen
  • Extra Point (1 Punkt) wenn das Team es in einem Extraversuch nach einem Touchdown gelingen sollte, den Ball mit dem Fuß zwischen zwei Pfosten am gegnerischen Spielfeldende zu befördern

Da aber wie immer im Leben die schönsten Dinge verboten sind, haben die Macher des Spiels einen ganzen Sack voll Regeln erfunden die befolgt werden müssen. Deswegen (und weil man sich sonst nur gegenseitig im Weg steht) müssen die Spieler des angreifenden Teams schon vor dem Beginn des eigentlichen Spielzuges wissen, was sie jetzt eigentlich vorhaben. Deswegen ist jedem Spieler vorgegeben, wo er steht, wohin er sich bewegt und was er dabei alles so macht.
Da das dem Gegner (also den Verteidigern) leider nicht vorher bekannt ist, wissen diese meist nur wo sie stehen, auf wen sie aufpassen bzw. wohin sie rennen müssen.

Da die häufigen Schläge auf den Kopf nicht zwingend das Denkvermögen und die Übersicht fördern, denken sich die Spieler das alles nicht selbst aus. Dazu haben sie Trainer die sich aus der eigentlichen Prügelei raushalten und nur ab und an mal ein paar Zahlen brüllen oder seltsame Handbewegungen machen aus denen dann die Spieler auf dem Feld entnehmen, was als nächstes zu tun ist.
Das Ganze ist also so eine Art Schachspiel, bei dem die Trainer die Spieler und die Mannschaften auf dem Feld die Figuren sind. Daher rührt auch der Name Rasenschach.

 
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