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Wednesday, 20. November 2019
Die richtige Kamera PDF Drucken E-Mail
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Wenn man mehr als nur ein paar spontane Partybilder oder ein paar Urlaubserinnerungsfotos knipsen will, kommt man an einer Spiegelreflexkamera eigentlich nicht vorbei. Aber auch hier ist Vorsicht angebracht, da eine vermeintlich gute Kamera nicht unbedingt für alle Zwecke geeignet ist. Damit die eben teuer erstanden Knipse sich nicht plötzlich als unbrauchbar erweist, habe ich mal einige Extremanforderungen zusammengetragen.

Sportfotografie

  • Schnelle Bewegungen kann man nur durch zwei Dinge ausgleichen - kurze Belichtungszeiten oder punktgenaues “Mitziehen” der Kamera. Letzteres ist nur wirklich erfahrenen Leuten zu raten. Daher sollte die Kamera auf jeden Fall auch sehr kurze Belichtungszeiten unterstützen. Für Schach reicht 1/250s, für Ballsportarten sollten es schon 1/2000s und für Motorsport 1/4000s sein. Wichtig ist hier auch, dass auch bei Blitzlicht noch kurze Verschlusszeiten möglich sind (Blitzsynchronisationszeit beachten).
  • Die Objekte stehen selten still, also muss der Autofokus stets in der Lage sein, den Bewegungen entsprechend zu folgen. Kann er das nicht, bleibt nur noch manuelle Fokussierung. Also sollte die Kamera auf jeden Fall beide Arten unterstützen. Ebenso sollte der Autofokus einen Modus unterstützen, bei dem er permanent versucht das Objekt scharf zu stellen (AI Servo).
  • Da man nur selten direkt neben den Akteuren steht, sind Teleobjektive unabdingbar. Die guten Stücke wiegen aber teilweise mehr als 2 kg. Also sollte der Objektivanschluss an der Kamera (das Bajonett) unbedingt aus Metall sein. Sonst bricht es schon mal aus.

Reisedokumentationen

  • Wer seine Kamera auch beim Saharatrip dabei haben muss um Bilddokumente zu erstellen, sollte gesteigerten Wert auf eine robuste Verarbeitung legen. Die Kamera sollte ein stabiles Gehäuse haben und auch einen Sturz unbeschadet überstehen. Von Plastikgehäusen ist hier abzuraten. Es sollte wenigstens ein solides Metallskelett unter der Kunststoffverkleidung sein.
  • Es sollten keine leicht abbrechenden Plastikspielereien (z.B. Abdeckungen, Schalter etc.) an der Kamera sein. Die bleiben schon mal gerne im Rucksack hängen wenn man die Kamera schnell rausziehen will.

Fotografieren bei Feiern

  • Die Kamera sollte alles in allem möglichst unauffällig arbeiten. Das heißt sie sollte einen leisen Filmtransport haben, kein nerviges Blitzen als Hilfslicht für den Autofokus und die Möglichkeit bieten, einen guten Aufsteckblitz zu betreiben. TTL-Messung für Blitzfotos ist hier das Zauberwort.

Portraitfotografie

  • Bei dieser Art von Fotos ist die richtige Belichtung wirklich wichtig. Wenn man es nicht selbst perfekt beherrscht, sollte die Kamera also über ein gutes Belichtungsmesssystem mit mehreren Zonen und (wichtig!) Spotmessung verfügen.
 
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