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Wednesday, 22. November 2017
Project Pitchfork - Continuum Ride PDF Drucken E-Mail
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 Die Väter des fluffigen Basses sind zurück und präsentieren nach dem schon recht imposanten Vorjahres-Album "Dream Tiresias!" ein weiteres Highlight - "Continuum Ride".

Was sofort auffällt wenn man die CD in der Hand hält ist die hohe optische Ähnlichkeit zum letzten Album. Ob es an mangelndem Budget lag oder eher als absichtliche Parallele dient sei dahingestellt. Jedenfalls sehen sämtliche Fotos im Booklet aus wie am gleichen Tag und an der gleichen Location gemacht.

Aber bei einer CD geht es ja nur in zweiter Linie um das Aussehen sondern eher um die Musik drauf und die hat es wirklich in sich.

Gleich der erste Titel "Way of the world" vereint alles in sich, was man an Pitchfork liebt. Satte Bässe, verspielte elektronische Klänge und die rauchig-kratzige Stimme von Peter Spilles.

Doch im Gegensatz zu vielen der jüngeren Alben legen Project Pitchfork mit jedem weiteren Titel nochmal nach. Es wäre übertrieben zu sagen das ein Titel besser wäre als der andere, jedoch sind wirklich nahezu alle Songs auf Continuum Ride auf dem gleichen hohen Niveau. Lediglich der eigentliche Titelsong "Continuum" bricht aus der sonst dominierenden Mischung aus treibenden Rythmen, satten Beats und feinen, einprägsamen Melodien aus und bildet für mich eher den Tiefpunkt des Albums.

Textlich bleiben sich Project Pitchfork treu - düster, etwas verwirrend und eher lyrisch als verständlich. Teilweise übertreiben sie es allerdings denn Phrasen wie "Endless Infinity" sind dann tatsächlich zeimlich unsinnig und klingen eher wie gewollt und nicht gekonnt.
Aber das ist dann auch wirklich der einzige Kritikpunkt den es zu nennen lohnen würde.

Fazit: Seid längerem wieder ein echtes Kracher Album der düsteren Elektroniker um Peter Spilles und ein Achtungszeichen für alle, die Project Pitchfork schon zum alten Eisen gezählt haben. Für die dunkle Seite aller Freunde elektronischer Musik ist diese Scheibe ein Muss. Mainstream-Hörer werden ob der finsteren Lyrics und der dröhnenden Bässe und der rauhen Stimme des Sängers hier wohl eher das Weite suchen wollen.

 
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